Weihnachtslieder und Gedichte aus aller Welt

 


Frohe Weihnachten und ein gutes Neues Jahr --- Joyeux Noël et Bonne Année
 --- GOD JUL OCH GOTT NYTT ÅR --- Feliz Navidad y Próspero año nuevo ---
ZALIG KERSTFEST EN EEN ZALIG NIEUWJAAR
 --- Merry Christmas and a Happy New Year ---
Prettige Kerstdagen en  Gelukkig Nieuwjaar
 --- SRETAN BOZIC NOVA GODINA ---
Buon Natale e Felice Anno Nuovo

 
Unterm Harzer Weihnachtsbaum Harry Denicke um 1920
   

Was unsere Kleine für Augen macht
Ob all der bunten und flimmernden Pracht!
Da steht nun das Wunder, von Engeln vollbracht,
So heimlich und himmlisch in heiliger Nacht.

Sie holten, hat es auch niemand gesehen,
den Baum fernher von seligen Höh’n;
Er wuchs da drüben im Himmelreich,
Wie wär’ er sonst so funkelnd und reich!

Christkindchen hat in selber behängt
mit Äpfeln und Nüssen dicht gedrängt;
und wie es sie anhing lieb und hold,
da wurden sie alle von außen zu Gold.

Und die Lichter all in dem grünen Gezweig,
wie macht ihr Schimmer so seltsam und weich!
Sie scheinen nicht wie anderwärts
ins Auge nur – sie scheinen ins Herz.

Und ein Duft entströmt dem Baume so süß,
er brachte ihn mit aus dem Paradies:
Und wenn du fein hörst auf den leisen Gesang,
vernimmst du betender Engel Gesang.

So sei denn, mein Liebling, ganz trunken vor Glück!
Nie kehrt es im Leben so voll dir zurück.
Das Ohr wir stumpfer, das Auge mehr blind:
Den Himmel zu schauen – das kann nur ein Kind.

   
Stille Nacht, heilige Nacht (Franz Gruber, 1818 / Mohr ) Silent Night, Holy Night
   
1.Stille Nacht, heilige Nacht!
Alles schläft, einsam wacht
Nur das traute hochheilige Paar.
Holder Knabe im lockigen Haar,
|: Schlafe in himmlischer Ruh! :|

2. Stille Nacht, heilige Nacht!
Hirten erst kundgemacht
Durch der Engel Alleluja,
Tönt es laut von ferne und nah:
|: Christ, der Retter ist da! :|

3. Stille Nacht, Heilige Nacht!
Gottes Sohn, oh, wie lacht
Lieb' aus deinem göttlichen Mund,
Da uns schlägt die rettende Stund,
|: Christ, in deiner Geburt! :|

4. Stille Nacht, heilige Nacht!
Die der Welt Heil gebracht
Aus des Himmels goldenen Höh'n
Uns der Gnade Fülle lässt seh'n:
|: Jesus in Menschengestalt. :|

5. Stille Nacht, heilige Nacht!
Wo sich heut alle Macht
Jener Liebe huldvoll ergoss,
Die uns arme Menschen umschloss:
|: Jesus, der Heiland der Welt. :|

6. Stille Nacht, heilige Nacht!
Lange schon uns bedacht,
Als der Herr, vom Zorne befreit,
In der Väter urgrauen Zeit
|: Aller Welt Schonung verhieß. :| 

1.Silent night, holy night,
All is calm, all is bright
Round yon virgin mother and Child.
Holy Infant, so tender and mild,
|: Sleep in heavenly peace. :|

2. Silent night, holy night,
Shepherds quake at the sight;
Glories stream from heaven afar,
Heavenly hosts sing Alleluia!
|: Christ the Savior is born! :|

3. Silent night, holy night,
Son of God, love's pure light;
Radiant beams from Thy holy face
With the dawn of redeeming grace,
|: Jesus, Lord, at Thy birth. :|

4. Silent night, holy night
Wondrous star, lend thy light;
With the angels let us sing,
Alleluia to our King;
|: Christ the Savior is born! :|

 

 
Es ist ein Ros' entsprungen, (um 1599)
 
1. Es ist ein Ros entsprungen
aus einer Wurzel zart,
wie uns die Alten sungen,
von Jesse kam die Art
und hat ein Blümlein bracht
mitten im kalten Winter,
wohl zu der halben Nacht.

2. Das Röslein, das ich meine,
davon Jesaia sagt,
ist Maria die reine,
die uns das Blümlein bracht.
Aus Gottes ewgem Rat
hat sie ein Kind geboren
und blieb ein reine Magd.
3. Das Blümelein so kleine,
das duftet uns so süß,
mit seinem hellen Scheine
vertreibt's die Finsternis:
Wahr' Mensch und wahrer Gott,
hilft uns aus allem Leide,
rettet von Sünd und Tod.

4. Lob, Ehr sei Gott dem Vater,
dem Sohn und heilgen Geist!
Maria, Gottesmutter,
sei hoch gebenedeit!
Der in der Krippen lag,
der wendet Gottes Zorn,
wandelt die Nacht in Tag.

5. O Jesu, bis zum Scheiden
aus diesem Jamerthal
Laß dein Hilf uns geleiten
hin in der Engel Saal,
In deines Vaters Reich,
da wir dich ewig loben:
o Gott, uns das verleih!

 
Leise rieselt der Schnee von Eduard Ebel, 1839-1905
 
1. Leise rieselt der Schnee,
Still und starr liegt der See,
Weihnachtlich glänzet der Wald
Freue dich, Christkind kommt bald!

2. In den Herzen ist's warm;
Still schweigt Kummer und Harm.
Sorge des Lebens verhallt;
Freue dich! Christkind kommt bald!
3. 's Kindlein, göttlich und arm,
Macht die Herzen so warm,
Strahle, du Stern überm Wald,
Freue dich, Christkind kommt bald!

4. Bald ist heilige Nacht,
Chor der Engel erwacht;
Horch nur, wie lieblich es schallt,
Freue dich, Christkind kommt bald! 

     
Oh du Fröhliche 1. Strophe Johannes Daniel Falk (1768–1826), 2.,3. Strophe Heinrich Holzschuher (1798–1847)
Oh du fröhliche,
Oh du selige,
Gnadenbringende Weihnachtszeit.
Welt ging verloren,
Christ ward geboren,
Freue, freue dich, oh Christenheit!
Oh du fröhliche,
Oh du selige,
Gnadenbringende Weihnachtszeit.
Christ ist erschienen,
Uns zu versühnen,
Freue, freue dich, oh Christenheit!
Oh du fröhliche,
Oh du selige,
Gnadenbringende Weihnachtszeit.
Himmlische Heere
Jauchzen Dir Ehre,
Freue, freue dich, oh Christenheit!

 
Fröhliche Weihnacht! Überall (um 1885)
 
Fröhliche Weihnacht! Überall
Tönet durch die Lüfte froher Schall.
Weihnachtslied, Weihnachtsbaum,
Weihnachtsduft in jedem Raum!
Fröhliche Weihnacht! Überall
Tönet durch die Lüfte froher Schall.

Darum alle stimmet ein
In den Jubelton;
Denn es kommt das Licht der Welt
Von des Vaters Thron.

Fröhliche Weihnacht! . . . .

Licht auf dunklem Wege,
Unser Licht bist du;
Denn du führst, die dir vertrau'n,
Ein zur sel'ger Ruh.

Fröhliche Weihnacht! . . . .

Was wir andern taten,
Sei getan für dich!
Das ein jedes singen kann:
Christkind kam für mich.

   
Bald nun ist Weihnachtszeit, fröhliche Zeit... (Text - Karola Wilke, Melodie - Wolfgang Stumme )
1. Bald nun ist Weihnachtszeit, fröhliche Zeit,
jetzt ist der Weihnachtsmann gar nicht mehr weit,
jetzt ist der Weihnachtsmann gar nicht mehr weit.

2. Horch nur, der Alte klopft draußen ans Tor,
mit seinem Schimmel, so steht er davor,
mit seinem Schimmel, so steht er davor.

3. Leg ich dem Schimmelchen Heu vor das Haus,
packt gleich der Rupprecht den großen Sack aus,
packt gleich der Rupprecht den großen Sack aus.

4. Peffernüss´, Äpfelchen, Mandeln und Korinth,
alles das schenkt er dem artigen Kind,
alles das schenkt er dem artigen Kind.

5. Aber dem bösen Kind schenkt er die Rut'
vielleicht ist im nächsten Jahr alles wieder gut,
vielleicht ist im nächsten Jahr alles wieder gut!

 
Weihnachten von Joseph Freiherr von Eichendorff (1788-1857)  
   
Markt und Strassen steh'n verlassen
still erleuchtet jedes Haus
sinnend geh ich durch die Gassen
alles sieht so festlich aus.

An den Fenstern haben Frauen
buntes Spielzeug fromm geschmückt
tausend Kindlein steh'n und schauen
sind so wunderstill beglückt.
Und ich wandre aus den Mauern
bis hinaus ins freie Feld
hehres Glänzen, heil'ges Schauen
wie so weit und still die Welt!

Sterne hoch die Kreise schlingen
aus des Schnee's Einsamkeit
steigt's wie wunderbares Singen
Oh Du gnadenreiche Zeit!

 
Der kleine Trommlerjunge (amerikanisches Weihnachtslied, The Carol of the Drum um 1941 von Katherine K. Davis)
 
1. Durch die stille Nacht,
Pa ra pa pa pum
Da ging ein kleiner Junge
Ra pa pa pum
Hielt seine Spielzegutrommel
In der Hand
Wollt' zu dem Stalle,
So die Wiegestand
Ra pa pa pum,
Ra pa pa pum
Und die Trommel klang
Pa ra pa pa pum
Durch das Land.
2. Liebes Christuskind
Pa ra pa pa pum
Bin nur ein kleiner Junge
Ra pa pa pum
Wo alte Könige
Mit Gaben steh'n
Laßt man vielleicht mich
Gar nicht zu dir geh'n
Hab' ja kein Geld,
Hab' ja kein Geld
Kann nur Trommeln für dich
Pa ra pa pa pum
Wenn's die gefällt.
3. Und vom Himmel hoch
Pa ra pa pa pum
Da kam ein Stern herab
Ra pa pa pum
Er führte in die
Stille Straßen entlang
Und seine kleine Trommel
Klar im sang
Ra pa pa pum,
Ra pa pa pum
Daß zum Heil derWelt
Pa ra pa pa pum
Christus kam.

 
Lasst und  froh und munter sein (Josef Annegarn, aus dem 19. Jahrhundert)
 
1. Lasst uns froh und munter sein
Und uns recht von Herzen freu'n!
Refrain:
Lustig, lustig, trallerallera,
|: Bald ist Nikolausabend* da! :|

2. Bald ist uns're Schule aus,
Dann zieh'n wir vergnügt nach Haus.
Refrain:

3. Dann stell ich den Teller auf,
Niklaus legt gewiss was drauf,
Refrain:
4. Steht der Teller auf dem Tisch,
Sing ich nochmals froh und frisch:
Refrain:

5. Wenn ich schlaf, dann träume ich:
Jetzt bringt Niklaus was für mich.
Refrain:

6. Wenn ich aufgestanden bin,
Lauf ich schnell zum Teller hin.
Refrain:

7. Niklaus ist ein guter Mann,
Dem man nicht g'nug danken kann.
Refrain: 

 
Am Weihnachtsbaum die Lichter brennen (Hermann Kletke, um 1841)
   
1.Am Weihnachtsbaum die Lichter brennen,
Wie glänzt er festlich, lieb und mild,
Als spräch' er: wollt in mir erkennen
Getreuer Hoffnung stilles Bild.

2. Die Kinder stehn mit hellen Blicken,
Das Auge lacht, es lacht das Herz,
O fröhlich, seliges Entzücken,
Die Alten schauen himmelwärts.

3. Zwei Engel sind hereingetreten,
Kein Auge hat sie kommen sehn,
Sie gehn zum Weihnachtsbaum und beten
Und wenden wieder sich und gehn.
4. Gesegnet seid ihr alten Leute,
Gesegnet sei du kleine Schaar!
Wir bringen Gottes Gaben heute
Dem braunen wie dem weißen Haar!

5. Zu guten Menschen, die sich lieben,
Schickt uns der Herr als Boten aus,
Und seid ihr treu und fromm geblieben,
Wir treten wieder in dies Haus!

6. Kein Ohr hat ihren Spruch vernommen
Unsichtbar jedes Menschen Blick
Sind sie gegangen wie gekommen,
Doch Gottes Segen bleibt zurück.

 
Winterwunderland "Weißer Winterwald"
Text: F. Bernard, Melodie: D. Smith, (aus dem englischen übersetzt, um 1934)
deutscher Text: Knud Schwielow
   
Glockenklang aus der Ferne,
Über uns leuchten Sterne,
Kein Mensch weit und breit,
Nur wir sind zu zweit,
Wandern durch den weißen Winterwald.

Schnee und Eis hört man knistern,
Weil wir leis nur noch flüstern,
Wir fühlen uns ganz
Wie Gretel und Hans,
Wandern durch den weißen Winterwald.

Leise, leise fallen weiße Flocken
Und ein Reh tritt aus dem Wald heraus.
Braune Augen blicken ganz erschrocken,
Ist dir der Wald zu kalt, komm mit nach Haus!

Am Kamin ist ein Plätzchen,
Das gehört unserm Kätzchen,
Es teilt es mit dir,
Dann wandern wir vier
Morgen durch den weißen Winterwald.
Leise leise fallen weiße Flocken
Und ein Reh tritt aus dem Wald heraus,
Braune Augen blicken ganz erschrocken,
Ist dir der Wald zu kalt, komm mit nach Haus!

Glockenklang aus der Ferne
Über uns leuchten Sterne,
Kein Mensch weit und breit,
Nur wir sind zu zweit,
Wandern durch den weißen Winterwald.

Kein Mensch weit und breit
Nur wir sind zu zweit,
Wandern durch den weißen Winterwald.

   
Vom Christkind von Anna Ritter (1865- 1921)

Denkt euch, ich habe das Christkind gesehen!
Es kam aus dem Walde,
das Mützchen voll Schnee,
mit rot gefrorenem Näschen.

Die kleinen Händchen taten ihm weh,
denn es trug einen Sack, der war gar schwer,
schleppte und polterte hinter ihm her.
Was drin war, möchtet ihr wissen?

Ihre Naseweisen, ihr Schelmenpack -
denkt ihr, er wäre offen der Sack?
Zugebunden bis oben hin!
Doch war gewiss etwas Schönes drin!
Es roch so nach Äpfeln und Nüssen!
 

Allein mit Knecht Ruprecht (Verfasser unbekannt)

 

Gestern Abend es war so gegen Sieben,
Mutter war gerade beim Kaufmann drüben.

Da holtert's und poltert's die Treppe hinauf,
klopft an die Tür und reißt sie auf.

 

Knecht Ruprecht war's, er kam herein
und denkt euch ich war ganz allein.

Er murmelte etwas, wie: "Weihnachtslieder",
da sprang ich schnell vom Stuhle hernieder.

 

Ich sang ihm das Lied von der heiligen Nacht,
da hat er aber Augen gemacht.

Er schenkte mir Nüsse und Pfefferkuchen
und sprach, er wird mich mal wieder besuchen.

 

"Grüß' auch Mutter und Vater recht schön!"
und ich sagte fröhlich: "Auf Wiedersehen."

   
Schneeflöckchen, Weißröckchen (1869, Hedwig Haberkern (1837–1902))

Schneeflöckchen, Weißröckchen, wann kommst du geschneit?
Du wohnst in den Wolken, dein Weg ist so weit.

Komm setz dich ans Fenster, du lieblicher Stern,
malst Blumen und Blätter, wir haben dich gern.

Schneeflöckchen, Weißröckchen, komm´ zu uns in`s Tal,
dann bau´n wir den Schneemann und werfen den Ball.

Schneeflöckchen, Weißröckchen, deck´ die Blümelein zu,
dann schlafen sie sicher in himmlischer Ruh.
Oh, Tannenbaum (um1824)

1. Oh, Tannenbaum, oh Tannenbaum, wie treu sind deine Blätter.
Du grünst nicht nur zur Sommerszeit, nein auch im Winter wenn es schneit.
Oh, Tannenbaum, oh Tannenbaum, wie treu sind deine Blätter.

2. Oh, Tannenbaum, oh, Tannenbaum, du kannst mir sehr gefallen.
Wie oft hat nicht zur Weihnachtszeit, ein Baum von dir mich hocherfreut.
Oh, Tannenbaum, oh, Tannenbaum, du kannst mir sehr gefallen.

3. Oh, Tannenbaum, oh Tannenbaum, dein Kleid will mich was lehren.
Die Hoffnung und Beständigkeit gibt Trost und Kraft zu jeder Zeit.
Oh, Tannenbaum, oh Tannenbaum, dein Kleid will mich was lehren.

   
Kling, Glöckchen
(Text Karl Enslin, Melodie vermutlich Benedikt Widmann, um 1884)
Es ist für uns eine Zeit angekommen
(christliches Sternsingerlied aus der Schweiz aus dem 19. Jhd.)
   
1.Kling, Glöckchen, klingelingeling, kling Glöckchen kling.
Laßt mich ein ihr Kinder, s` ist so kalt der Winter
Öffnet mir die Türen, lasst mich nicht erfrieren.
Kling, Glöckchen, klingelingeling, kling, Glöckchen kling.

2. Kling, Glöckchen, klingelingeling, kling Glöckchen kling.
Mädchen hört und Bübchen, macht mir auf das Stübchen.
Bring`euch milde Gaben, sollt euch dran erlaben.
Kling, Glöckchen, klingelingeling, kling, Glöckchen kling.

3. Kling, Glöckchen, klingelingeling, kling Glöckchen kling.
Hell erglühn die Kerzen, öffnet mir die Herzen.
Will drin wohnen fröhlich, frommes Kind sei selig.
Kling, Glöckchen, klingelingeling, kling, Glöckchen kling.
Es ist für uns eine Zeit angekommen, die bringt uns eine große Freud´.
Es ist für uns eine Zeit angekommen, die bringt uns eine große Freud´.
Über´s schneebeglänzte Feld, wandern wir, wandern wir, durch die weite weiße Welt.

Es schlafen Bächlein und See unterm Eise, es träumt der Wald einen tiefen Traum.
Es schlafen Bächlein und See unterm Eise, es träumt der Wald einen tiefen Traum.
Durch den Schnee, der leise fällt, wandern wir, wandern wir, durch die weite weiße Welt.

Von oben Himmel ein leuchtendes Schweigen erfüllt die Herzen mit Seligkeit.
Vom oben Himmel ein leuchtendes Schweigen erfüllt die Herzen mit Seligkeit
Unterm sternbeglänzten Zelt, wandern wir, wandern wir, durch die weite weiße Welt.

   
Guten Abend, schön Abend
(aus der Eifel oder aus Kärnten (Strophe 1); Ilse Naumilkat (Strophen 2-3))

1. Guten Abend, schön Abend, es weihnachtet schon.
Guten Abend, schön Abend, es weihnachtet schon.
Am Kranze die Lichter, die leuchten so fein,
sie geben der Heimat einen helllichten Schein.
Am Kranze die Lichter, die leuchten so fein,
sie geben der Heimat einen helllichten Schein.

2. Guten Abend, schön Abend, es weihnachtet schon.
Guten Abend, schön Abend, es weihnachtet schon.
Der Schnee fällt in Flocken und weiß steht der Wald.
Nun freut euch, ihr Kinder, die Weihnacht kommt bald.
Der Schnee fällt in Flocken und weiß steht der Wald.
Nun freut euch ihr Kinder, die Weihnacht kommt bald.

3. Guten Abend, schön Abend, es weihnachtet schon.
Guten Abend, schön Abend, es weihnachtet schon.
Nun singt es und klingt es, so lieblich und fein,
wir singen die fröhliche Weihnachtszeit ein.
Nun singt es und klingt es, so lieblich und fein,
wir singen die fröhliche Weihnachtszeit ein.

Verse zum Advent
Theodor Fontane

Noch ist Herbst nicht ganz entfloh'n,
aber als Knecht Ruprecht schon
kommt der Winter hergeschritten,
und alsbald aus Schnee's Mitten
klingt des Schlittenglöckleins Ton.

Und was jüngst noch, fern und nah,
bunt auf uns hernieder sah,
weiß sind Türme, Dächer, Zweige,
und das Jahr geht auf die Neige,
und das schönste Fest ist da.

Tag du der Geburt des Herrn,
heute bist du uns noch fern,
aber Tannen, Engel, Fahnen
lassen uns den Tag schon ahnen,
und wir sehen schon den Stern.

   

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